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Politik

FDP gegen „Denkblockaden“ bei Stammzellforschung

Dienstag, 24. März 2009

Berlin – Die FDP will „Denkblockaden und ideologische Fixierung“ bei bioethischen Fragestellungen abbauen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Entwurf des „Deutschlandprogramms“ zur Bundestagswahl hervor. Bei Stammzellforschung, Biotechnologie, Nanotechnologie, grüner Gentechnik und Kernforschung dürften Wissenschaftler nicht stigmatisiert werden. „Forscher wollen forschen“ und nicht mit überbordender Bürokratie Zeit vergeuden, heißt es in dem Entwurf. 

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FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte zugleich, die Liberalen wollten das Embryonenschutzgesetz nicht ändern. Es gehe der Partei aber um einen „ideologiefreien“ Dialog. Als Beispiel nannte er die Frage der bislang in Deutschland verbotenen Präimplantationsdiagnostik, die Untersuchung von außerhalb des Mutterleibes gezeugten Embryonen im Reagenzglas.

Er persönlich sehe nicht, warum nur die in Deutschland zulässige genetische Untersuchung von Embryonen im Mutterleib ethisch statthaft sein solle. Das Wahlprogramm soll bei einem Parteitag im Mai in Hannover beschlossen werden. © kna/aerzteblatt.de

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