Berlin – Die FDP will „Denkblockaden und ideologische Fixierung“ bei bioethischen Fragestellungen abbauen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Entwurf des „Deutschlandprogramms“ zur Bundestagswahl hervor. Bei Stammzellforschung, Biotechnologie, Nanotechnologie, grüner Gentechnik und Kernforschung dürften Wissenschaftler nicht stigmatisiert werden. „Forscher wollen forschen“ und nicht mit überbordender Bürokratie Zeit vergeuden, heißt es in dem Entwurf.
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte zugleich, die Liberalen wollten das Embryonenschutzgesetz nicht ändern. Es gehe der Partei aber um einen „ideologiefreien“ Dialog. Als Beispiel nannte er die Frage der bislang in Deutschland verbotenen Präimplantationsdiagnostik, die Untersuchung von außerhalb des Mutterleibes gezeugten Embryonen im Reagenzglas.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.