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Schmerztherapeuten fordern bessere Palliativversorgung

Donnerstag, 26. März 2009

Frankfurt – Schmerztherapeuten fordern in einer Petition an den Bundestag umgehend eine flächendeckende spezialisierte Palliativversorgung (SPAV). Bislang werden der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) zufolge entsprechende Angebote durch die Krankenkassen nur zögerlich etabliert.

So sei von den 2008 im Gesundheitsfonds für die ambulante Palliativversorgung bereitgestellten 180 Millionen Euro nur ein geringer Bruchteil abgerufen worden. Bislang gebe es „viel zu wenig SPAV-Verträge zwischen Krankenkassen und ambulanten „Palliative- Care-Teams“.

Der DGS-Vorwurf: Die Krankenkassen kämen ihrem gesetzlichen Auftrag, entsprechende Verträge abzuschließen, nur zögerlich nach. „Es wird ewig diskutiert, ohne an die Patienten zu denken", kritisierte DGS-Viszepräsident Thomas Nolte.

Nur in wenigen Gebieten hätten engagierte Palliative-Care-Fachkräfte und Palliativmediziner bereits vor Jahren auf eigenes Risiko und ohne entsprechende Verträge begonnen, die notwendigen Netze aufzubauen. Um den bundesweiten Bedarf zu decken, seien jedoch rund 320 Teams nötig. © hil/aerzteblatt.de

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