| dpa |
Auckland – Frauen, die wegen einer Schwangerschaft das Rauchen einstellen, dürfen auf eine unkomplizierte Schwangerschaft hoffen. Nach einer prospektiven Kohortenstudie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 338: b1081) senkt die Tabakabstinenz auch die Rate von Früh- und Mangelgeburten.
Dass Rauchen während der Schwangerschaft zu intrauterinen Wachstumsstörungen führt und das Risiko von Fehl- und Frühgeburten steigt, ist lange bekannt. Allerdings halten sich viele Frauen nicht an den Rat, zumindest für die Zeit der Schwangerschaft das Rauchen einzustellen, was in den USA jährlich zu Folgekosten von umgerechnet mehr als 1 Milliarde Euro führt.
Viele Schwangere sind der Ansicht, dass es ohnehin zu spät ist, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn sie die Schwangerschaft bemerken. Die Untersuchung von Lesley McCowan von der Universität Auckland in Neuseeland und Mitarbeitern widerlegt diesen Einwand.
Die Forscher haben die Daten der Screening for Pregnancy Endpoints oder SCOPE-Studie erneut ausgewertet. Die Studie war seinerzeit durchgeführt worden, um Risikofaktoren für die Schwangerschaftsgestose zu ermitteln. Die Teilnehmerinnen waren damals auch nach ihren Rauchgewohnheiten gefragt und zur Nikotinabstinenz angehalten worden.
zum Thema |
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.