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US-Bischöfe sehen Rechte von Ärzten in Gefahr

Montag, 30. März 2009

Vatikanstadt – Der Vatikan beobachtet mit Sorge Pläne der neuen US-Regierung, die Rechte von Medizinern einzuschränken. Der „Osservatore Romano“ vom Sonntag zitiert mehrere US-Bischöfe, die sich dafür aussprechen, dass Ärzte weiterhin aus Gewissensgründen Behandlungen verweigern dürfen.

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Es sei zu befürchten, dass katholische Mediziner künftig etwa zur Teilnahme an Abtreibungen gezwungen werden könnten. Man müsse vermeiden, dass die Administration „unser Land von der Demokratie zu einem Despotismus“ abgleiten lasse, so der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Francis Eugene George. 

Gegen die Pläne der Regierung, die bisherigen Normen des Departments für Health and Human Services zu streichen, äußerte sich laut „Osservatore“ auch Bischof William Francis Murphy. Das Projekt berühre ein zentrales Menschenrecht. „Wenn die Rechte auch nur einer einzelnen Person abgeschafft werden, können die Rechte von uns allen in Gefahr geraten“, so der Vorsitzende der Bischofs-Kommission für Gerechtigkeit und Entwicklung. © kna/aerzteblatt.de

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