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93-Jährige Belgierin setzt Wunsch nach Sterbehilfe durch

Mittwoch, 1. April 2009

Brüssel – Eine 93-jährige Belgierin, die in der vergangenen Woche mit einem Hungerstreik aktive Sterbehilfe erzwingen wollte, ist am Mittwoch gestorben. Ihr Leben sei durch aktive Sterbehilfe beendet worden, berichteten belgische Medien unter Berufung auf einen Enkel. Ursprünglich hatte es geheißen, die Frau falle nicht unter die geltenden Sterbehilfe-Kriterien. Danach begann sie einen Hungerstreik. Diesen beendete sie auf Anraten von Familie und Ärzten, um abseits der Medien erneut mit Medizinern über ihren Sterbewunsch zu beraten.

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Die 93-Jährige war fast blind und nach einem Sturz an ihr Bett in einem flämischen Altersheim gefesselt. Sie hatte bereits versucht, sich mit einem Küchenmesser das Leben zu nehmen. Zunächst hieß es, sie sei weder unheilbar krank, noch seien ihre physischen und psychischen Leiden andauernd, unerträglich und nicht zu lindern. In Belgien ist aktive Sterbehilfe seit 2002 unter bestimmten Umständen zulässig. Im vergangenen Jahr wurden der Kontrollkommission 705 Fälle aktiver Sterbehilfe gemeldet. © kna/aerzteblatt.de

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