Frankfurt/Main – Schmerzexperten warnen, dass angesichts der Entwicklungen im Gesundheitswesen die Qualität der Schmerztherapie gefährdet sei. Im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages Ende März hatten Patienten Zweifel geäußert, dass sie unter den geänderten Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem noch eine ausreichende Schmerztherapie bekämen. Wochenlange Wartezeiten auf einen Arzttermin oder per Privatrezept teuer verordnete Medikamente seien inzwischen an der Tagesordnung.
Vor diesem Hintergrund fordern Experten deshalb neue Versorgungsangebote für Schmerzpatienten. „Die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten lässt sich nur verbessern, wenn qualitätsgesicherte Schmerztherapie in direkten Verträgen mit Krankenkassen zu wirtschaftlich kalkulierbaren Honoraren führt“, sagte der Tagungspräsident Gerhard Müller-Schwefe.
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