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Christdemokraten im Europaparlament gegen Embryonenselektion

Donnerstag, 16. April 2009

Brüssel – Die christdemokratische EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament (EP) hat sich mit deutlicher Mehrheit dagegen ausgesprochen, dass im Rahmen einer künstlichen Befruchtung erzeugte Embryonen, die ein Gen für eine seltene Krankheit tragen, abgetötet werden sollen.

Liberale, Kommunisten und sozialdemokratische Abgeordnete hatten auf Antrag des christdemokratischen Europaabgeordneten Antonios Trakatellis gefordert, Eltern nach einer genetischen Beratung bei der „Selektion“ von gesunden Embryonen zu unterstützen.

aerzteblatt.de
Behindertenverbände wie die Lebenshilfe und die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik hatten ebenfalls heftige Kritik an der im Rahmen eines Berichts zur Bekämpfung seltener Krankheiten in der EU vorgelegten Bericht geübt. © ps/aerzteblatt.de

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