| Crystal-Meth-Pfeife /dpa |
Honolulu – Eine intrauterine Exposition mit der Droge Methamphetamin hinterlässt vermutlich bleibende Schäden im Gehirn, die in einer Studie in Neurology (2009; doi:10.1212/ 01.wnl. 0000346516.49126.2) bei drei Jahre alten Kindern dokumentiert wurden.
Dem Drogen- und Suchtbericht 2008 der Bundesregierung zufolge wird Methamphetamin zunehmend auch in Deutschland als Partydroge (Meth, Crystal) konsumiert, darunter sicherlich auch von jüngeren Frauen. Bei einer Schwangerschaft gelangt das zu den Amphetaminen zählende Stimulans auch in den fetalen Kreislauf, in dem es möglicherweise im Gehirn bleibende Schäden hinterlässt.
Dies zeigen die Untersuchungen von Linda Chang von der Universität Honolulu, die 29 In-utero-exponierte Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahren kernspintomografisch untersuchte. Sie wählte dazu die sogenannte Diffusions-Tensor-Bildgebung. Sie misst die Diffusionsbewegung von Wassermolekülen. Diese ist an Zellmembranen vermindert, was die Darstellung von Nervenfasern erlaubt.
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