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Chirurgen bemängeln Defizite bei Anatomie-Kenntnissen

Montag, 20. April 2009

München – Das Fach Anatomie kommt in der medizinischen Ausbildung zu kurz. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Vorfeld des 126. Chirurgenkongresses vom 28. April bis 1. Mai in München kritisiert. Deshalb befürchtet die DGU, die Versorgung von Patienten könne künftig gefährdet sein.

In Deutschland erleiden laut DGU jährlich etwa 33.000 bis 38.000 Menschen ein sogenanntes Polytrauma aufgrund eines Unfalles. Der Arzt in der Notaufnahme müsse innerhalb kürzester Zeit entscheiden, welche Maßnahmen das Leben des Patienten retten könnten. „Dabei spielen genaueste Kenntnisse der Physiologie und Anatomie eine zentrale Rolle“, erklärt DGU-Generalsekretär Hartmut Siebert.

Nur mit diesem Wissen sei es möglich, die Verletzungen richtig zu bewerten und eine Behandlungsreihenfolge festzulegen. Wenn im Medizinstudium und in der ärztlichen Weiterbildung jedoch keine fundierten anatomischen Kenntnisse vermittelt würden, könnten die zukünftigen Ärzte solche Entscheidungen kaum treffen.

Trotzdem gebe es in Deutschland immer weniger Lehrstühle für Anatomie. Auch entsprechende Angebote in der studentischen und ärztlichen Aus- und Weiterbildung seien auf dem Rückmarsch. © hil/aerzteblatt.de

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