Freiburg – Am Universitätsklinikum Freiburg startet im April die Pilotphase eines neuen Raucherentwöhnungsprojektes. Dabei versuchen Mitglieder des „Cancer Prevention Management Teams“, rauchende Patienten zum Aufhören zu motivieren.
„Wir wollen eine Brücke zwischen rauchenden Patienten und Anbietern von Raucherentwöhnungsprogrammen herstellen“, erläutert Psychologin Cornelia Schulz, Leiterin des Krebspräventionsteams. Dazu gehen Präventionsassistentinnen und Projektärzte auf die Stationen des Klinikums und sprechen rauchende Patienten an. Möchten die Patienten aufhören, vermittelt das Team sie an passende Programme. Dazu arbeitet das Krebspräventionsteam mit unterschiedlichen externen Rauchentwöhnungs-Anbietern zusammen. Um den Patienten im Rahmen der Entzugserscheinungen weiter zur Seite zu stehen, begleiten Experten des Krebspräventionsteams sie während des gesamten Programms.
Nach ersten Erfahrungen in der Uniklinik Freiburg und einer wissenschaftlichen Evaluation will man das Konzept auf andere, durch die Deutsche Krebshilfe ausgezeichnete, „Onkologische Spitzenzentren“ übertragen. „Dadurch soll ein ganzheitlicher Gesundheits- und Präventionsgedanke an den ausgezeichneten Krebszentren in Deutschland etabliert werden“, erklärt Walter Koch, Comprehensive Cancer Center Freiburg. © hil/aerzteblatt.de
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