| dpa |
Berlin – Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat den Weg für das Gendiagnostikgesetz freigemacht. Mit den Stimmen der Großen Koalition verabschiedete der Ausschuss am Mittwoch den zuletzt auf Betreiben der Union noch einmal geänderten Kabinettsentwurf. Anders als ursprünglich geplant, sollen demnach vorgeburtliche Untersuchungen auf im Erwachsenenalter auftretende Krankheiten verboten werden.
Der Gesetzentwurf sieht darüber hinaus wie geplant ein Verbot heimlicher Vaterschaftstests vor. Zudem dürfen Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern oder Versicherungen von ihren Kunden grundsätzlich keine Gentests verlangen. Vorgeburtliche genetische Untersuchungen sind rein auf medizinische Zwecke beschränkt. Das Gendiagnostikgesetz soll am Freitag den Bundestag passieren.
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