Spezialisierte ambulante Palliativversorgung startet in Nordrhein
Montag, 27. April 2009
Düsseldorf – Die gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein haben mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) den bundesweit ersten flächendeckenden Vertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) geschlossen.
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„Damit vollenden wir unsere Initiative zur menschenfreundlichen Versorgung von Patienten am Ende ihres Lebenswegs“, sagt KVNo-Vorsitzender Leonhard Hansen. Besonders erfreulich sei, dass der Vertrag einheitlich mit allen Kassen des Landesteils geschlossen wurde. „Denn Palliativversorgung ist kein Feld für den Wettbewerb“, betont Hansen.
Anstatt die letzten Tage im Krankenhaus zu verbringen, werden Schwerstkranke nun zu Hause rund um die Uhr umfassend medizinisch und pflegerisch versorgt. Den Palliativpatienten soll diese Leistung schnellstmöglich und unbürokratisch zur Verfügung stehen. Damit sei in Nordrhein die letzte Lücke der hoch qualifizierten häuslichen Versorgung von Menschen mit einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung geschlossen, unterstrich die KVNo.
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