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Beratungsangebot gegen Komasaufen gestartet

Dienstag, 5. Mai 2009

Hamburg – Die Techniker Krankenkasse (TK) startet Anfang Mai in 19 deutschen Regionen ein Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche zum Thema exzessiver Alkoholkonsum. Damit reagiert die TK auf aktuelle Entwicklungen, in denen sich eine deutliche Zunahme des sogenannten Komasaufens bei Kindern und Jugendlichen abzeichnet. Laut Angaben der Kasse ist Alkoholmissbrauch in der Liste der häufigsten Ursachen für Klinikaufenthalte bei Minderjährigen mittlerweile auf Platz zwölf vorgerückt.

„Der lockere Umgang mit Alkohol zeigt, dass Jugendliche viel zu wenig über die möglichen Folgen exzessiven Alkoholkonsums wissen“, kritisiert TK-Vorstandsvorsitzender Norbert Klusen. Die TK setze deshalb auf professionelle Suchtberater, die im vertrauensvollen Gespräch über die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Komasaufens aufklären sollen.

Vielen Teenagern sei nicht bewusst, welche zum Teil erheblichen Folgen das Trinken für das eigene soziale Umfeld, die schulische Leistungsfähigkeit und die Gesundheit hat. Auch der Gruppendruck spiele beim Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen eine große Rolle. „Wir müssen den Kindern den Rücken stärken und ihnen zeigen, dass man nicht mitmachen muss", fordert der TK-Vorstand.

Das Beratungsangebot der TK findet in folgenden Regionen statt: Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Essen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Duisburg, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart. © hil/aerzteblatt.de

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