München – Bei jedem dritten Kindergartenkind besteht der Verdacht auf eine Sehschwäche oder Augenerkrankung, die durch einen Augenarzt abgeklärt werden sollte. Zu diesem Ergebnis kommt Studie der Betriebskrankenkassen (BKK) in Bayern.
Anzeige
Bei einem Drittel der untersuchten Kinder bestand der Verdacht auf eine Fehlsichtigkeit, in acht Prozent der Fälle eine Schielerkrankung. Bereits jedes elfte Kind trägt laut BKK-Studie eine Brille. Aber: Nur 16 Prozent der untersuchten Kinder hatten nach Aussage der Eltern bereits an einer augenärztlichen Untersuchung teilgenommen.
„Dies sind ernst zu nehmende Ergebnisse, denn Augenerkrankungen verwachsen sich nicht und sollten deshalb frühzeitig durch einen Augenarzt diagnostiziert und behandelt werden“, sagt Melanie Huml, Staatssekretärin am bayerischen Gesundheitsministerium.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.