Berlin – Die Wirksamkeit von Hirnjogging-Produkten sollte wissenschaftlich und unabhängig überprüft werden. Das fordern 30 Kognitions- und Neurowissenschaftler sowie Alternsforscher in einem gemeinsam unterzeichneten und Anfang Mai veröffentlichten Memorandum.
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„Die Erklärung bezieht sich vor allem auf kommerzielle Anbieter, die das Blaue vom Himmel versprechen“, erklärt Ulman Lindenberger, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB). Denn eine steigende Zahl kommerzieller Anbieter verspreche, geistige Fähigkeiten im Alter durch Hirntraining zu erhalten oder zu steigern. Eine wissenschaftliche Absicherung dieses Versprechens liege aber nicht vor. Ein Zaubermittel gegen die altersbedingte Minderung der Hirnleistung oder Alzheimer gebe es nicht.
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