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Industrieverband fordert bessere Bedingungen für die Medizintechnik

Freitag, 8. Mai 2009

Berlin – Der Medizintechnik-Branchenverband Spectaris fordert bessere Rahmenbedingungen für die Medizintechnik in Deutschland. „Aufgrund der Unsicherheiten auf den internationalen Märkten ist gerade jetzt ein starker Heimatmarkt wichtig für die weitere Entwicklung der Medizintechnik“, sagte Spectaris-Geschäftsführer Sven Behrens am Freitag in Berlin.

Er begrüßte die im Rahmen des Konjunkturpaktes II vorgesehenen 1,2 Milliarden Euro für Krankenhausinvestitionen. Sie böten einen guten Auftakt dazu, den Investitionsstau in deutschen Krankenhäusern von rund 50 Milliarden Euro aufzulösen. „Mit zusätzlichen, auch kurzfristigen Investitionen im Krankenhausbereich kann ein spürbarer Beitrag zur Überwindung der aktuellen Konjunktur-Krise geleistet werden“, sagte der Spectaris-Geschäftsführer.

Die geplante Novellierung des Medizinproduktegesetzes sieht der Branchenverband als weitere Hürde für die Medizintechnik in Deutschland. Das geplante doppelte Genehmigungsverfahren für klinische Prüfungen durch Ethikkommission und Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) werde die Kosten für die Hersteller erheblich in die Höhe treiben. Der Verband empfiehlt daher, auf die geplante zweite Genehmigung durch das BfArM zu verzichten und durch eine formale Anzeige der geplanten klinischen Prüfung zu ersetzen. © hil/aerzteblatt.de

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