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Berlin/Düsseldorf – Weitere „großangelegte Tests“ der elektronischen Gesundheitskarte hat der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, im Vorfeld des Deutschen Ärztetages in Mainz gefordert. Die Tests seien für die Ärzte eine Bedingung für die Einführung der neuen Technik in den Praxen, sagte Hoppe.
Hoppe lehnt es entschieden ab, dass ein bestimmter Bereich aus dem Online-Wirkbetrieb als Test deklariert wird. Angesichts der Erfahrungen mit den 10.000er-Tests könne es nicht sein, dass man die Arztpraxen durch neue Störungen belastet. Erst nach erfolgreichem Abschluss der 100.000er-Tests, könnten weitere Bezirke in den Online-Betrieb mit eingeschlossen werden, sagte Hoppe.
Auch in der Region Nordrhein, die Vorreiter bei der Verteilung der Karten sein soll, hätten die Ärzte bislang fast keine Karten-Lesegeräte angeschafft. Grund dafür sei eine Empfehlung der Ärztekammer Nordrhein, mit dem Kauf der Geräte noch zu warten, bis grundlegende Fragen zum Betrieb und zur Datensicherheit geklärt seien.
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