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Ministerium fördert Projekt der Sucht-Selbsthilfe

Montag, 11. Mai 2009

Bad Honnef – Mit einem neuen Projekt wollen fünf Sucht-Selbsthilfeverbände eine gesundheitsbewusste Lebensweise ihrer Mitglieder fördern. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), stellte die Initiative am Freitagabend in Bad Honnef vor. Das Konzept sieht vor, Betroffene zu Bewegung, ausgewogener Ernährung und den Verzicht auf Zigaretten zu ermuntern. Das Gesundheitsministerium fördert das Projekt laut eigenen Angaben durch die Finanzierung begleitender Workshops. 

Es gehe bei dem Projekt darum, nicht nur mit dem Suchtmittelkonsum selbst aufzuhören, sondern eine grundsätzliche Wende hin zu einer gesundheitsbewussteren Lebensweise einzuleiten, erklärte eine Sprecherin des Kreuzbundes. Die katholische Organisation gehört zu den in der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) organisierten fünf Verbänden, die das Projekt durchführen. 

Einer DHS-Statistik zufolge raucht fast jeder zweite Besucher von Selbsthilfegruppen. In Workshops sollen 80 Ehrenamtliche Methoden erlernen, wie sie das Bewusstsein für ganzheitliche Gesundheit in ihren Regionalgruppen weitervermitteln können. Insgesamt könnten auf diese Weise bis zu 83.000 Menschen erreicht werden. © kna/aerzteblatt.de

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