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Datenbank soll alle verwendeten Prothesen erfassen

Montag, 11. Mai 2009

Siegburg/Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will die Hersteller von Implantaten, wie etwa Hüftendoprothesen, gesetzlich verpflichten, alle notwendigen Produktdaten zur Verfügung zu stellen. Ziel ist der Aufbau einer Datenbank, in der alle in Deutschland verwendeten Prothesekomponenten vollständig gelistet sind.

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Das Produktverzeichnis soll dem Endoprothesenregister als Informationsquelle dienen und die Patientendaten um Prothesendaten ergänzen. Dies läge, so der G-BA, auch im Interesse der Hersteller, da sie dann wertvolle Daten für ihre eigene Qualitätssicherung und die Verbesserung ihrer Produkte erhielten. Hierzu sei laut G-BA eine herstellerübergreifend einheitliche Barcode-Kennung der Implantate notwendig, damit das Krankenhaus das Implantat sicher und effizient dokumentieren könne.

Wenn es für die Hersteller rechtlich bindend sei, dass sie die notwendigen Informationen für die Produktdatenbank liefern, fördere dies die Qualitätssicherung, begründete G-BA-Mitglied Josef Siebig die Forderung. Er äußerte sich bei der  Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit zum Medizinproduktegesetz am Montag in Berlin. © hil/aerzteblatt.de

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