Berlin – Rheinland-Pfalz ist bei der Schaffung von Pflegestützpunkten bundesweit am weitesten. 135 Anlaufstellen seien seit Jahresbeginn eingerichtet worden, erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) Montag in Berlin.
Schmidt lobte das rheinland-pfälzische Konzept für ein flächendeckendes Netz als „vorbildlich“. Die Pflegestützpunkte sollen Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die häusliche Pflege sein. Rheinland-Pfalz nutze für den Netzaufbau bereits bestehende Strukturen von Beratungs- und Koordinierungsstellen.
Den Mehrwert der neuen Pflegestützpunkte sieht die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) vor allem in der umfassenden Beratung, die nun gezielt auf den individuellen Fall zugeschnitten werde könne. „Es ist für die Betroffenen sehr wichtig zu wissen, was es alles für Leistungen gibt, von ehrenamtlichen Helfern, dem Essen auf Rädern bis hin zum Einsatz einer Tagesmutter.“
aerzteblatt.de |
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