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Studie: Menschliche Nase zu kalt für Viren der Vogelgrippe

Freitag, 15. Mai 2009

London – Britische Forscher haben einen banalen Grund gefunden, warum es bisher zu keiner Ausbreitung der Vogelgrippe H5N1 beim Menschen gekommen ist. Ihren Erkenntnissen in PLoS Pathogens (2009; 5: e1000424) zufolge ist es den Viren in der Nasenschleimhaut einfach zu kalt.

Die Nasenschleimhaut ist die Eintrittspforte für Grippeviren in den menschlichen Körper. Die Temperatur dort beträgt beim Menschen 32°C. Die H5N1-Viren sind jedoch 40°C gewohnt. So warm ist es in den Gedärmen von Vögeln, wo sich die Viren normalerweise vermehren. Wie sehr die Infektiosität der Viren von der Temperatur abhängt, zeigen die Experimente der Gruppe um Wendy Barclay vom Imperial College London.

Vier Varianten von H5N1-Viren konnten in Zellkulturen aus menschlichen Epithelien nur dann vermehrt werden, wenn die Kulturen auf 37°C erwärmt wurden. Dagegen wuchsen humane Grippeviren auch bei 32°C.

Der Unterschied könnte in einer einzigen Mutation in einem Glykoprotein auf der Oberfläche der Viren liegen. Wurden humane Grippeviren mit dem entsprechenden Gen des Vogelgrippevirus ausgestattet, verloren sie ihre Fähigkeit, bei 32°C eine Infektion zu etablieren. © rme/aerzteblatt.de 

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Qaanaaq
am Sonntag, 17. Mai 2009, 20:35

Temperatur und Grippesaison

Die grippesaison im Winter verhält sich aber gegensätzlich zu den temperaturen der Jahreszeiten. Im Sommer müssten sich die viren doch viel wohler fühlen, bzw. deshalb viel besser verbreiten.
Wie kommt es deshalb dazu das im Sommer kaum Grippekranke zu finden sind, jedoch im Winter 1000de?
Das scheint nicht so logisch zu sein.
Was machen die Grippevieren denn überhaupt im Sommer? Doch nicht etwa Urlaub? Da fehlt einfach die Logik!

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