Zürich – In der Schweiz formieren sich zwei Initiativen gegen sogenannten Sterbetourismus und Beihilfe zum Suizid. Sie beziehen sich auf den Kanton Zürich und erreichten bislang 8.900 beziehungsweise 8.400 Unterschriften von Unterstützern, wie die Initiatoren am Montag in Zürich mitteilten. Für eine Volksabstimmung sind je 6.000 Unterschriften erforderlich. Das Initiativkomitee besteht zu großen Teilen aus Mitgliedern der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU), aber auch Vertreter anderer Parteien sind beteiligt.
Anzeige
Die Initiative „Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich“ richtet sich nach Angaben der EDU „insbesondere gegen die Machenschaften der Sterbehilfeorganisation Dignitas“. Wer Personen Suizidbeihilfe leistet, die nicht mindestens ein Jahr im Kanton Zürich Wohnsitz hatten, soll künftig bestraft werden.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.