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Ausland

Initiative gegen Sterbehilfe in der Schweiz

Montag, 25. Mai 2009

Zürich – In der Schweiz formieren sich zwei Initiativen gegen sogenannten Sterbetourismus und Beihilfe zum Suizid. Sie beziehen sich auf den Kanton Zürich und erreichten bislang 8.900 beziehungsweise 8.400 Unterschriften von Unterstützern, wie die Initiatoren am Montag in Zürich mitteilten. Für eine Volksabstimmung sind je 6.000 Unterschriften erforderlich. Das Initiativkomitee besteht zu großen Teilen aus Mitgliedern der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU), aber auch Vertreter anderer Parteien sind beteiligt. 

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Die Initiative „Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich“ richtet sich nach Angaben der EDU „insbesondere gegen die Machenschaften der Sterbehilfeorganisation Dignitas“. Wer Personen Suizidbeihilfe leistet, die nicht mindestens ein Jahr im Kanton Zürich Wohnsitz hatten, soll künftig bestraft werden. 

Die Initiative „Stopp der Suizidhilfe“ hat zum Ziel, dass der Kanton Zürich bei der schweizerischen Bundesversammlung eine Initiative einreicht, die jede Art von Verleitung oder Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe stellt. Die bis dahin gesammelten Unterschriften sollen am Donnerstag eingereicht werden. © kna/aerzteblatt.de

aerzteblatt.de

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