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Hamburg – Einen Angehörigen zu pflegen, verursacht bei vielen Menschen Dauerstress. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach gab fast jeder zweite pflegende Angehörige an, dass ihn die Aufgabe an den Rand eines Burnouts bringt. Sie bestimmt oft ihr ganzes Leben und ist unter den Pflegenden Stressfaktor Nummer eins.
„Die Pflege ist eine anstrengende Arbeit, bei der viele Angehörige an ihre Grenzen geraten, sich selbst überfordern und ihre Gesundheit vernachlässigen", sagt TK-Pflegeexpertin Marina Mücke.
Den Tribut zahlen sie auch körperlich: So leiden laut Studie sechs von zehn Pflegenden unter Rückenschmerzen, jeder Fünfte unter Herz-Kreislauf-Beschwerden. Ein Viertel der Pflegenden schläft schlecht und jeder fünfte klagt über Magenbeschwerden.
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