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Medizin

Trampolinverletzungen bei Kindern

Freitag, 5. Juni 2009

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Dundee – Seitdem Baumärkte und Discounter Trampoline vertreiben, häufen sich – vor allem in den Sommermonaten – die Klinikaufnahmen von verletzten Kindern. Die häufigsten Gründe sind dem Britischem Ärzteblatt (BMJ 2009: 338s: b2197) zufolge die Benutzung durch mehrere Kinder, eine fehlende Aufsicht oder ein fehlendes Sicherheitsnetz.

Die Royal Society for the Prevention of Accidents schätzt, dass im Vereinigten Königreich jährlich mehr als 10.000 Kinder auf Trampolinen verunglücken. In Deutschland dürften es kaum weniger sein. Etwa drei Viertel aller Unfälle ereignen sich, wenn mehrere Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin hüpfen.

Schwere Verletzungen drohen, wenn Kinder dort mit Erwachsenen zusammenprallen. Die Kollision eines 20 kg schweren Kindes mit einem 80 kg schweren Erwachsenen entspricht einem Sturz aus 3,5 Metern Höhe, warnt Andrew Bogacz vom Ninewells Hospital in Dundee, der 50 Fälle ausgewertet hat, die in nur sechs Wochen in seiner Klinik behandelt wurden.

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Neben einem fehlenden Sicherheitsnetz (64 Prozent) fiel dem Notfallmediziner auch auf, dass viele Kinder nicht beaufsichtigt waren (46 Prozent), wobei unter Beaufsichtigung nicht verstanden wird, dass die Erwachsenen mit den Kindern zusammen hüpfen, schon gar nicht im alkoholisierten Zustand. Bogacz Rat für Gartenpartys: „Trampolin nach Bier oder Wein. Das lass sein.“ © rme/aerzteblatt.de

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Oma Kasupke
am Sonntag, 7. Juni 2009, 20:53

Reimt nicht ja gar nicht ;)

>Bogacz Rat für Gartenpartys:
>„Trampolin nach Bier oder Wein. Das lass sein.“

So klingt das viel besser:

Trampolin nach Bier und Wein?
Nö. Das lass mal lieber sein!

Baumstark
am Sonntag, 7. Juni 2009, 17:20

Immer mit der Ruhe!

Wir lassen unsere Kinder nur unter Aufsicht aufs Trampolin, sprich: mindestens ein Elternteil ist in der Nähe. Und wenn die Kids übermütig werden oder zu sehr außer Atem sind, dann ist erst einmal Schluss mit lustig und Pause angesagt. Somit sind wir jetzt zwei Jahre "unfallfrei", toitoitoi.
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