| dpa |
Dundee – Seitdem Baumärkte und Discounter Trampoline vertreiben, häufen sich – vor allem in den Sommermonaten – die Klinikaufnahmen von verletzten Kindern. Die häufigsten Gründe sind dem Britischem Ärzteblatt (BMJ 2009: 338s: b2197) zufolge die Benutzung durch mehrere Kinder, eine fehlende Aufsicht oder ein fehlendes Sicherheitsnetz.
Die Royal Society for the Prevention of Accidents schätzt, dass im Vereinigten Königreich jährlich mehr als 10.000 Kinder auf Trampolinen verunglücken. In Deutschland dürften es kaum weniger sein. Etwa drei Viertel aller Unfälle ereignen sich, wenn mehrere Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin hüpfen.
Schwere Verletzungen drohen, wenn Kinder dort mit Erwachsenen zusammenprallen. Die Kollision eines 20 kg schweren Kindes mit einem 80 kg schweren Erwachsenen entspricht einem Sturz aus 3,5 Metern Höhe, warnt Andrew Bogacz vom Ninewells Hospital in Dundee, der 50 Fälle ausgewertet hat, die in nur sechs Wochen in seiner Klinik behandelt wurden.
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