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Neues Infoheft über Finanzierung des Gesundheitswesens

Montag, 8. Juni 2009

Berlin – Die Ausgaben für Gesundheit lagen 2006 bei 2.970 Euro je Einwohner. Diese Zahl könne als Indikator für den Stellenwert der Gesundheit in einer Gesellschaft interpretiert werden, kommentiert das Robert Koch-Institut (RKI) in einem Anfang Juni neu erschienen Heft der Reihe Gesundheitsberichterstattung (GBE).

Unter dem Titel „Ausgaben und Finanzierung des Gesundheitswesens“ greift das neue GBE-Heft zum Beispiel die Fragen auf, wie viel in Deutschland für Gesundheit ausgegeben wird. So sind laut RKI die Gesundheitsausgaben zwischen 1995 und 2006 auf 245 Milliarden Euro gestiegen (plus 31 Prozent).

Der größte Anteil (57 Prozent) wurde von der gesetzliche Krankenversicherung (GKV) finanziert, private Haushalte und private Organisationen bezahlten 2006 rund 14 Prozent der Gesundheitsausgaben. Darunter fielen vor allem Ausgaben für Arzneimittel, Zahnersatz und für Pflegeleistungen. Rund neun Prozent wurden von der privaten Krankenversicherung (PKV) getragen.

Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt betrug 2006 rund zehn Prozent. „Diese Kennziffer zeigt die Größenordnung an, die die Volkswirtschaft für den Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit der Bürger verwendet“, erklärt das RKI. © hil/aerzteblatt.de

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