München – Anlässlich des Tags der Organspende erneuert die CSU ihre Forderung nach einer Reform der jetzigen gesetzlichen Regelungen. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt mahnte die Einführung einer sogenannten Widerspruchslösung in Deutschland an. „Dass täglich drei Menschen in Deutschland sterben, weil nicht genügend Spenderorgane da sind, darf uns nicht ruhen lassen“, sagte Dobrindt.
Die Widerspruchslösung sieht vor, dass Verstorbene automatisch als Organspender gelten, es sei denn, sie haben zu Lebzeiten ausdrücklich widersprochen. „Österreich macht gute Erfahrungen mit der sogenannten Widerspruchslösung, und dort hat ein Patient auf der Warteliste vielfach höhere Überlebenschancen als bei uns“, sagte Dobrindt. Er forderte eine vorurteilsfreie Diskussion darüber.
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