Dresden - Als eine der bundesweit ersten Einrichtungen bietet das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung an, die den Regeln der internationalen Qualitätsnorm DIN-EN ISO 9001:2000 folgt.
Im Mittelpunkt stehen dabei medizinische, pflegerische und psychosoziale Leistungen, die ein Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – das sogenannte Brückenprojekt – gemeinsam mit Partnern erbringt. Die durch die Norm geregelten Verfahrensweisen stellen sicher, dass sich die ambulante Versorgung der unheilbar Erkrankten verlässlicher als bisher an deren Bedürfnissen orientiert.
Um dies zu erreichen, wurden die Patienten und ihre Angehörigen am Aufbau des Qualitätsmanagementsystems beteiligt. „Wir denken, dass der Aufbau des Qualitätssicherungssystems zur ambulanten Palliativversorgung bundesweit eine Vorbildfunktion hat und auch auf erwachsene Patienten übertragbar ist“, sagt Kinderkrankenpfleger Andreas Müller. Er hat das Brückenprojekt vor acht Jahren initiiert. © hil/aerzteblatt.de
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