Hamburg – Ein interdisziplinäres Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) führte erstmals in Deutschland eine Operation an Leber und Magen mittels der so genannten Single Incision Laparoscopic Surgery-Technik (SILS-Technik) durch.
Über einen einzigen zwei Zentimeter langen Schnitt entfernten die Chirurgen in einer knapp zweistündigen Operation Teile des Magens und der Leber. Der Patient wurde nach Angaben der Klinik bereits fünf Tage nach der Operation entlassen.
Laut UKE wird im Gegensatz zur traditionellen laparoskopischen Chirurgie, die in der Regel über mehrere kleine Hautschnitte von fünf bis 12 Millimeter Länge erfolgt, bei der SILS-Technik nur noch eine Inzision von knapp 15 bis 20 Millimeter vorgenommen.
Dieser Hautschnitt werde in der Tiefe des Nabels platziert und führe somit zu einer kaum sichtbaren Narbe. Für Patienten reduziere sich durch den deutlich kleineren Schnitt das operative Trauma, sie hätten weniger Schmerzen und könnten die Klinik früher verlassen, so das UKE. © hil/aerzeblatt.de
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