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AOK Bayern verteidigt Morbi-RSA

Montag, 22. Juni 2009

München – Der Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen (Morbi-RSA) darf nach Angaben der AOK Bayern nicht in Frage gestellt werden. „Nur ein funktionierender Finanzausgleich kann die Mittel des Gesundheitsfonds dorthin leiten, wo der Versorgungsbedarf tatsächlich besteht“, sagt Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern.

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Krankenkassen mit einem hohen Anteil an Rentnern, Arbeitslosen und Geringverdienern werden laut Platzer durch den Finanzausgleich weniger benachteiligt. Die Finanzen würden bedarfsgerecht verteilt, da sich die Zuweisungen direkt an der Morbidität der Versicherten orientieren.

Der Morbi-RSA ist laut AOK-Chef im Wettbewerb um Qualität und Wirtschaftlichkeit in der gesetzlichen Krankenversicherung eine wesentliche Voraussetzung. Seiner Meinung nach hätten lediglich Kassen mit überdurchschnittlich vielen jungen und gesunden Versicherten Grund, den Morbi-RSA zu kritisieren. Aufgabe der solidarischen Krankenversicherung sei es aber, Kranke zu versorgen. © hil/aerzteblatt.de

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