Experten warnen vor Stammzellentherapie bei Parkinson
Dienstag, 23. Juni 2009
Berlin/Wiesbaden – Die Deutsche Parkinson-Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) warnen davor, Morbus Parkinson mit adulten Stammzellen zu behandeln. Die Risiken der Therapie stünden in keinem Verhältnis zu einem nur vermuteten Nutzen, teilten die Gesellschaften mit.
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Um einen Morbus Parkinson erfolgreich mit Stammzellen zu behandeln, müssten sich die ins Gehirn transplantierten adulten Knochenmarksstammzellen in Dopamin-produzierende (dopaminerge) Nervenzellen umwandeln. Dies sei jedoch nach jetzigem Stand der Wissenschaft nicht möglich. „Ebenso wenig ist auch nur ansatzweise gesichert, dass Stammzellen, die in die Gehirnflüssigkeit transplantiert werden, überhaupt die Gehirnareale erreichen können, in denen sie gebraucht werden“, erklärten die Experten.
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