Kliniken auf „Nebendiagnose Demenz“ nicht vorbereitet
Mittwoch, 24. Juni 2009
Paderborn – Krankenhäuser in Deutschland sind nach Ansicht des Bielefelder Pflegewissenschaftlers Klaus Wingenfeld nur unzureichend auf Patienten mit der „Nebendiagnose“ Demenz eingerichtet. Laut Umfragen sei der Umgang des Personals mit ihnen von Unsicherheit und zufälligen Handlungsmustern geprägt, sagte er nach Angaben des Paderborner Diözesancaritasverbandes vom Mittwoch auf einer Tagung in Dortmund.
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Oft würden Mitarbeiter erst durch Mitpatienten auf altersverwirrte Menschen aufmerksam gemacht, die wegen einer anderen Erkrankung in der Klinik lägen. Wingenfeld forderte mehr Austausch zwischen Krankenhausärzten und ihren niedergelassenen Kollegen. Darüber hinaus müssten die Sozialdienste der Krankenhäuser mit mehr Personal ausgestattet werden.
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