Brüssel – Die Europäische Kommission will Ärzte, Nicht-Regierungsorganisationen, Forscher, Patientengruppen, die Industrie und Behörden zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Vorbeugung und Behandlung von Krebs in der Europäischen Union (EU) motivieren. Die von EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou angestoßene Initiative soll im Herbst starten. Ein Ziel ist es, bis 2013 eine EU-weite Krebsdatenbank zu erstellen.
Ferner strebt die EU an, dass bis zum Jahr 2020 alle EU-Bürger an Screening-Programmen für Brust- sowie Darmkrebs teilnehmen. Die „Europäische Partnerschaft gegen Krebs“ soll zudem multidisziplinäre Ansätze bei der Behandlung der unterschiedlichen Krebserkrankungen fördern sowie zu mehr grenzüberschreitender Forschung anregen.
„Am Ende sollen alle Mitgliedstaaten über nationale Krebspläne verfügen“, sagte Vassiliou. Bis zum Jahr 2013 hat die EU bereits 265 Millionen Euro für die die Krebsforschung zur Verfügung gestellt. Weitere 100 Millionen Euro sollen hinzukommen. © ps/aerzteblatt.de
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