Verkümmertes Geruchszentrum weist früh auf Alzheimer hin
Montag, 29. Juni 2009
Heidelberg – Bei Alzheimer-Patienten verkümmert das Geruchszentrum im Gehirn. Die Schrumpfung des sogenannten Riechkolbens setzt bereits in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung ein, wenn die Merkfähigkeit nur geringfügig beeinträchtigt ist. Ärzte können dies mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) feststellen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe der Sektion Gerontopsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg im Journal of Alzheimer's Disease (2009;17: 213-221).
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Die Forscher verglichen Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und einer klinisch manifesten Alzheimer-Erkrankung mit gesunden Testpersonen. Bei Patienten mit Gedächtnisproblemen war der Riechkolben im Vergleich zu den gesunden Probanden deutlich verkleinert, besonders auffällig trat dies bei den Patienten zutage, deren Alzheimer-Erkrankung sich bereits manifestiert hatte.
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