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Frankfurter Uni entwickelt neue Myom-Therapie

Montag, 29. Juni 2009

Frankfurt/Main – Mediziner des Frankfurter Uniklinikums haben eine weniger belastende Behandlungsmethode gegen gutartige Gebärmuttertumore (Myome) entwickelt. Bei der Myomembolisation handelt es sich um einen ambulanten, minimalinvasiven Eingriff ohne Vollnarkose, wie das Klinikum am Montag mitteilte. Bisherige Therapien hätten sich vor allem auf chirurgische Eingriffe konzentriert, bei denen das Myom oder die gesamte Gebärmutter entfernt wurde, hieß es. 35 bis 50 Prozent aller Frauen in Deutschland seien von dieser Tumorart betroffen.

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Vor der Myomembolisation erfolge zunächst eine Magnetresonanztomografie, um Lage und Größe des Myoms genau zu ermitteln. Bei der neuen Behandlungsmethode werden über einen Katheter kleine Partikel in die Gebärmutterarterie injiziert, um ihre Seitenäste zu verstopfen. Dadurch wird die Blutzufuhr unterbrochen. Das Myom stirbt mangels Blutzufuhr ab.

Die Strahlenbelastung bei der Myomembolisation liegt der Klinik zufolge um 62 Prozent unter der einer herkömmlichen Behandlung. Die benötigte Kontrastmittelmenge ist um 42 Prozent geringer. An der Studie des Klinikums der der Johann-Wolfgang-Goethe-Universitätnahmen 40 Patientinnen teil. Die erhobenen Daten seien statistisch geprüft und deren Signifikanz bestätigt worden, hieß es. © ddp/aerzteblatt.de

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