Frankfurt/Main – Mediziner des Frankfurter Uniklinikums haben eine weniger belastende Behandlungsmethode gegen gutartige Gebärmuttertumore (Myome) entwickelt. Bei der Myomembolisation handelt es sich um einen ambulanten, minimalinvasiven Eingriff ohne Vollnarkose, wie das Klinikum am Montag mitteilte. Bisherige Therapien hätten sich vor allem auf chirurgische Eingriffe konzentriert, bei denen das Myom oder die gesamte Gebärmutter entfernt wurde, hieß es. 35 bis 50 Prozent aller Frauen in Deutschland seien von dieser Tumorart betroffen.
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Vor der Myomembolisation erfolge zunächst eine Magnetresonanztomografie, um Lage und Größe des Myoms genau zu ermitteln. Bei der neuen Behandlungsmethode werden über einen Katheter kleine Partikel in die Gebärmutterarterie injiziert, um ihre Seitenäste zu verstopfen. Dadurch wird die Blutzufuhr unterbrochen. Das Myom stirbt mangels Blutzufuhr ab.
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