| Wolfgang Heubisch /dpa |
München – Bayern stellt rund 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln für den Forschungsverbund „Adulte Neurale Stammzellen“ zur Verfügung. Unterstützt werden sollen zehn neue Projekte, wie Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) am Dienstag in München bekannt gab.
Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer und ihre Behandlung gehörten aufgrund der demografischen Entwicklung zu den größten therapeutischen und sozioökonomischen Herausforderungen der modernen Gesellschaft, sagte Heubisch. In Deutschland litten derzeit rund eine Million Menschen über 65 Jahren an den Folgen einer derartigen Erkrankung. Die Zahl der Neuerkrankungen liege bei rund 200.000 pro Jahr.
Ziel der Forschung sei es, neue klinische Therapieansätze zu entwickeln, um die geschädigten Zellen im Nervensystem zu regenerieren oder zu ersetzen, so der Minister. Im Mittelpunkt stünden adulte Stammzellen, mit deren Hilfe gestörte Gehirn- und Rückenmarksfunktionen wiederhergestellt werden sollen. Darauf hofften besonders Menschen, die an einem Schädelhirntrauma, an einer traumatischen Querschnittslähmung, an Parkinson oder Alzheimer litten. © kna/aerzteblatt.de
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.