| dpa |
Berlin – Die flächendeckende Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte wird ohne Privatversicherte beginnen. Das hat der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) am Mittwoch mitgeteilt. Der Verband kritisiert, dass Ärzte, Apotheker und andere Leistungserbringer vorerst nicht verpflichtet seien, die Karten von Privatpatienten zu verwenden. „Damit hängt der Erfolg der Karte einzig vom guten Willen der Leistungserbringer ab“, moniert Verbandsdirektor Volker Leienbach.
Der Verband, der sich seit Jahren dafür einsetzt, eine elektronische Gesundheitskarte einzuführen, will sich deshalb vorerst aus dem Projekt zurückziehen. „Solange keine Investitionssicherheit gegeben ist, werden wir uns weder an den Kosten zum Aufbau der Infrastruktur für den geplanten Basisrollout der Karte beteiligen, noch weitere Gesundheitskarten im Zuge von Testmaßnahmen herausgeben“, betont der PKV-Verbandsdirektor.
aerzteblatt.de |
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