Raleigh – Ein neuer Risikoindex soll bei der Planung einer Statintherapie helfen. Wissenschaftler der North Carolina State University und der Mayo Klinik haben diesen entworfen. Sie stellen ihr System im Fachblatt „Medical Decision Making“ vor (Med Decis Making 2009 29: 351-367).
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Statine stellen in Leitlinien zur Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen eine wichtige Komponente dar. Nun haben die Wissenschaftler der North Carolina State Univerity ein Computermodell entwickelt, das es ermöglicht, die Therapie kalkuliert an verschiedene Risikofaktoren wie Übergewicht, Blutdruck oder Blutfette anzupassen. Dadurch ermitteln die Forscher anhand des Modells das individuelle Risiko für ein Herzereignis oder einen Schlaganfall.
Der errechnete Risikoindex soll dazu dienen, eventuelle kurzfristige und Langzeiteffekte, aber auch die Kosten einer Statintherapie gegeneinander abzuwiegen. „Unser System dient dazu, die Therapie zu optimieren, indem ein individueller Kurs für jeden Patienten festgelegt wird“, erklärt Brian Denton, außerordentlicher Professor an der North Carolina State Univerity: „Die Forschung auf diesem Gebiet ist wichtig. Vor allem Patienten mit Diabetes können aufgrund ihres erhöhten Risikos davon profitieren.“
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