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KBV warnt vor Ärztemangel in mittleren Städten

Freitag, 3. Juli 2009

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert alle Beteiligten in Politik und Verbänden auf, den Arztberuf attraktiver zu machen. „Wir steuern auf einen Ärztemangel sowohl bei den Hausärzten als auch bei einigen Facharztgruppen hin“, kommentiert KBV-Vorstandvorsitzender Andreas Köhler ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Laut Gutachten könnten bei der Grundversorgung von Kranken künftig Engpässe auftreten. Die Nachhaltigkeit der hausärztlichen Versorgung erscheine unter anderem wegen drohenden Nachwuchsmangels „nicht gesichert“, urteilten die Experten.

Köhler zufolge ist es deshalb enorm wichtig, die zu Beginn des Jahres eingeführte Honorarreform weiterzuentwickeln. Die KBV wies darauf hin, dass ein Hausärztemangel nicht nur wie im Gutachten skizziert in ländlichen Regionen der neuen und alten Bundesländer drohe, sondern auch in mittleren Städten.

Zudem forderte der KBV-Chef eine Wettbewerbsordnung für das Gesundheitswesen: „Die Gutachter sprechen von dem Prinzip der Solidarität im Gesundheitswesen. Das geht aber nur, wenn wir einen geordneten Wettbewerb haben“, sagt Köhler. Ein ungeordneter Wettbewerb sei ungerecht und eben nicht solidarisch. © hil/aerzteblatt.de

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blauerElefant
am Samstag, 4. Juli 2009, 19:34

Und die die wollen, lässt man nicht!

Wo man doch überall vom Ärztemangel hört und liest sei es Hausärzte oder Fachärzte, frage ich mich, warum man es den mittlerweile zahlreichen Deutschen, die in Österreich Medizin studiert haben und wieder nach Deutschland zurück wollen zum arbeiten, so schwer macht und ihnen keine Approbation verleiht? Stattdessen muss man erst einen bürokratischen Hindernislauf absolvieren bis man dann irgendwo auch ohne Approbation seinen Facharzt anfangen darf, nicht zu vergessen die Unterschiede von Bundesland zu Bundesland. Bisher haben nur die neuen Bundesländer einen Schritt in die richtige Richtung gemacht!

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