Britisches Oberhaus lehnt Gesetz zu Beihilfe zum Selbstmord ab
Mittwoch, 8. Juli 2009
London – In Großbritannien ist ein Gesetzesvorstoß zur Legalisierung von Beihilfe zum Selbstmord vorerst gescheitert. Nach hitziger Debatte lehnte das Oberhaus am Dienstagabend mit 194 zu 141 Stimmen eine Vorlage ab, nach der künftig auf eine strafrechtliche Verfolgung von Personen verzichtet würde, die Sterbewillige ins Ausland begleiten.
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Anlass für die Gesetzesinitiative des früheren Lordkanzlers Lord Charles Falconer war der Fall der heute 46-jährigen Debbie Purdy. Die unheilbar kranke Frau hatte 2008 erfolglos versucht, im Vorhinein gerichtlich durchzusetzen, dass ihr Ehemann keine Strafverfolgung zu gewärtigen hätte, wenn er sie zur Sterbehilfeorganisation Dignitas in die Schweiz begleitet.
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