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Schnarcherherzen stolpern schneller

Montag, 13. Juli 2009

Cleveland – Schlafabhängige Atemstörungen korrelieren mit einem erhöhten Risiko für Herzarrhythmien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Case Western Reserve University (CRWU) in Cleveland. Die Wissenschaftler publizierten in der aktuellen Ausgabe der Archives of Internal Medicine (2009; 169:1147-1155).

Nächtliche Atemstörungen haben einen vielfältigen Einfluss auf die menschliche Physiologie. Insbesondere durch inadäquate Oxygenierung und Aktivierung des sympathischen Nervensystems können kardiovaskuläre Belastungen entstehen. Die Forscher der CRWU untersuchten diesen Zusammenhang.

Sie beobachteten 2.911 Männern in Polysomnografien. Sie erfassten hierbei alle Ereignisse von Apnoe, Hypopnoe und Hypoxie (Sauerstoffsättigung unter 90 Prozent). Insgesamt konnten sie für diese Ereignisse ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herzrhythmusstörungen feststellen. Jedoch traten bei den unterschiedlichen Atemstörungen jeweils andere kardiale Rhythmussymptome gehäuft auf.

So war beispielsweise das Auftreten einer obstruktiven Schlafapnoe oder Hypoxie mit einem erhöhten Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen assoziiert, während eine zentral bedingte Apnoe häufiger gemeinsam mit supraventrikulären Arrythmien auftrat. Zudem korrelierten schwere Atemproblematiken stärker mit Herzrhythmusstörungen. © hil/aerzteblatt.de

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