Köln – Die Uniklinik Köln hat die NRW-weit erste neurologisch-neurochirurgische Früh-Rehabilitation eröffnet. Die neue Station mit zwölf Betten soll den Patienten eine reibungslose Übergangszeit zwischen Krankenhausaufenthalt und Rehabilitationsklinik ermöglichen. Das behandelnde Team von Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten bleibt dabei das gleiche wie in der Akutversorgung.
„Insbesondere Schlaganfallpatienten profitieren von der Einrichtung, aber auch neurochirurgische Patienten, die nach operativen Eingriffen an neurologischen Einschränkungen leiden“, heißt es dazu von der Uniklinik Köln. Die Vorteile der frühzeitig und umfassend eingesetzten Reha-Maßnahmen sind laut Uniklinik Köln, dass die Patienten schnell wieder mobil werden und so die Aktivitäten des täglichen Lebens wiedererlangen und dass sie weniger an depressiven Verstimmungen leiden.
Zudem würde sich auch die enge wissenschaftliche Begleitung positiv auswirken, so die Uniklinik. Sie habe das Ziel, neue innovative Behandlungsformen zu entwickeln. Neben dem Verhaltenstraining kämen hier zunehmend auch neue pharmakologische Therapieansätze zum Einsatz. © afp/aerzteblatt.de
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