| dpa |
Chapel Hill – In den warmen Sommermonaten werden die Strände nicht nur von zahllosen Urlaubern bevölkert. Auch die Konzentration von fäkalen Erregern steigt und der Sandburgenbau oder das Eingraben am Strand kann Tage später ein Nachspiel auf der Toilette haben, wie eine Umfrage der US-amerikanischen Umweltbehörde im American Journal of Epidemiology (2009: 170: 164-172) zeigt.
Aufgeschreckt durch Medienberichte hatte die Environmental Protection Agency (EPA) in den Jahren 2003, 2005 und 2007 mehr als 25.000 Strandbesucher befragt. Ursprünglich hatte sich die National Epidemiological and Environmental Assessment of Recreational Water oder NEEAR-Studie nur mit dem Infektionsrisiko durch das Baden im Meer interessiert. Die Presse hatte über eine Kontamination des Meerwassers, vor allem in der Nähe von Abwassereinleitungen, berichtet.
Die jetzt vorgestellten Daten zeigen jedoch, dass nicht nur der Kontakt mit dem Meerwasser zu Durchfällen führt. Auch reine Strandaktivitäten wie das Graben im Sand waren in den folgenden 10 bis 12 Tagen mit einem vermehrten Auftreten von gastrointestinalen Erkrankungen (plus 13 Prozent) oder Durchfallerkrankungen assoziiert (plus 20 Prozent).
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