Brüssel – Die Europäische Union erhofft sich von einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten Fortschritte bei der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. EU-Forschungskommissar Janez Potocnik rief vor allem zu vermehrten gemeinsamen Forschungsanstrengungen im Kampf gegen Alzheimer und ähnliche Demenzerkrankungen auf.
Die EU-Kommission schätzt, dass sich allein die Zahl der Alzheimer-Patienten innerhalb von 20 Jahren mehr als verdoppeln wird. Derzeit leiden etwa sieben Millionen Europäer unter dieser speziellen Form der Demenz.
Neurogenerative Erkrankungen kosten die europäischen Volkswirtschaften nach Angaben der Brüsseler Behörde jährlich rund 130 Milliarden Euro. Gemeinsame Anstrengungen könnten dazu beitragen, Demenzerkrankungen besser zu verstehen und vorzubeugen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou. © ps/aerzteblatt.de
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