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Briten befürworten ärztliche Beihilfe zum Suizid

Montag, 27. Juli 2009

London – Fast drei Viertel aller Briten (74 Prozent) befürworten nach einer Umfrage eine ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung. Laut der Untersuchung für die Tageszeitung „The Times“ wünschen sich sechs von zehn Briten außerdem Straffreiheit für Freunde und Bekannte, die einem unheilbar Kranken helfen, sein Leben zu beenden. Besonders unter den 55- bis 64-Jährigen sei die Zustimmung groß. 

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Rund 85 Prozent der Befragten halten eine Beihilfe zum Suizid aber nur unter bestimmten Umständen für akzeptabel. Nur 13 Prozent sprachen sich nach der Umfrage für ein allgemeines Recht auf Sterbehilfe unabhängig vom Gesundheitszustand der Betroffenen aus. 

Die britische Ärztevereinigung lehnt die Sterbehilfe nach Angaben der BBC vom Samstag jedoch weiterhin ab. Nach der geltenden Gesetzgebung ist die Beihilfe zum Suizid in Großbritannien illegal, auch wenn in der Praxis keine Strafverfolgung stattfindet. 

In der kommenden Woche entscheidet das britische Oberhaus über den Fall von Debbie Purdy. Die an Multipler Sklerose erkrankte 46-Jährige will Straffreiheit für ihren Ehemann erkämpfen, falls dieser sie zur Sterbehilfeorganisation Dignitas in die Schweiz begleitet. © kna/aerzteblatt.de

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