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Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Hormontherapie bestätigt

Montag, 3. August 2009

Hamburg – Eine epidemiologische Studie hat jetzt den Zusammenhang zwischen Brustkrebs und der Einnahme von Hormonen in den Wechseljahren bestätigt. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.

So nahmen laut TK-Gesundheitsreport 2008 noch 11,6 Prozent der Frauen zwischen 45 und 65 Jahren Hormone ein. Im Jahr 2000 hatte der Anteil noch bei 37 Prozent gelegen. Eine deutsche Studie ermittelte jetzt, dass seitdem auch weniger Brustkrebsfälle auftreten: Bei den 50- bis 59-Jährigen sank die Zahl zwischen 1996 und 2005 um zwölf Prozent.

„Das Material bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und der Einnahme von Hormonen in den Wechseljahren gibt", betont Sabine Voermans, Leiterin des TK-Gesundheitsmanagements.

Sie rät Frauen deshalb, gemeinsam mit ihrem Arzt Risiken und Nutzen einer Hormonersatztherapie sorgfältig abwägen. „Auf 10.000 Frauen, die Östrogene und Gestagene einnehmen, kommen pro Jahr etwa acht zusätzliche Brustkrebsfälle", verdeutlicht Voermans. © hil/aerzteblatt.de

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