Diagnosetests auf Asthma bei Kleinkindern unsicher
Dienstag, 4. August 2009
Köln – Zur Diagnose einer Asthmaerkrankung bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren ist kein Diagnoseverfahren „besonders geeignet“. Das berichtet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem Abschlussbericht zum Thema.
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Einen entsprechenden Forschungsauftrag hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Institut erteilt. Das Gremium möchte mithilfe der IQWiG-Expertise die Frage beantworten, ob das bestehende Disease-Management-Programm (DMP) auf Kinder im Vorschulalter ausgeweitet werden soll. Bisher können Kinder erst ab einem Alter von fünf Jahren in ein DMP eingeschrieben werden.
Die IQWiG-Wissenschaftler gingen zunächst der Frage nach, wie gut die verschiedenen Verfahren geeignet sind, zwischen symptombehafteten aber nicht dauerhaft behandlungsbedürftigen Kindern einerseits und den ein chronisches Asthma entwickelnden Kindern andererseits zu unterscheiden.
Nach Auswertung von insgesamt sieben derzeit verfügbaren Studien kommen sie zu dem Ergebnis, dass sich aus der Literatur keine Empfehlung für eine einzelne Methode oder eine Kombination bestimmter Methoden ableiten lässt, die als Kriterium für eine Einschreibung in ein DMP dienen könnte.
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