Fresenius bestätigt Jahresziel nach Umsatzplus im zweiten Quartal
Dienstag, 4. August 2009
Bad Homburg – Der Medizintechnik- und Gesundheitskonzern Fresenius hat seine Jahresziele nach Umsatzzuwächsen im zweiten Quartal bestätigt. Getrieben von der Übernahme des US-Pharmaunternehmens APP stieg der Konzernerlös auf Jahressicht um 21 Prozent auf über 3,5 Milliarden Euro, wie das Bad Homburger DAX-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit Zahlen knapp unter diesem Wert gerechnet.
Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen ging derweil im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwei Prozent auf 110 Millionen Euro zurück. Analysten hatten mit 126 Millionen Euro gerechnet. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte um 26 Prozent auf 508 Millionen Euro. Analystenschätzungen hatten bei 505 Millionen Euro gelegen.
Der DAX-Konzern rechnet für das Gesamtjahr weiter mit einem währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes um mehr als zehn Prozent. Das Konzernergebnis soll in derselben Größenordnung wachsen.
Im ersten Halbjahr kletterte der Konzernumsatz nach Unternehmensangaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf rund 6,9 Milliarden Euro. Das auf Infusionstherapien spezialisierte Tochterunternehmen Fresenius Kabi steigerte seinen Erlös im selben Vergleichszeitraum um 34 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die Krankenhaussparte Helios steigerte den Umsatz dank deutlich gestiegener Patientenzahlen und Zukäufen im Halbjahr um zwölf Prozent auf gut 1,2 Milliarden Euro.
Die auch im DAX notierte Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) bestätigte ihre Jahresprognose nach einem soliden zweiten Quartal ebenfalls. Der Konzernumsatz kletterte auf Jahressicht um vier Prozent auf rund 2,8 Milliarden Dollar (rund 2 Milliarden Euro). Analysten hatten mit etwas geringeren Erlösen gerechnet. Das Konzernergebnis legte um fünf Prozent auf 221 Millionen Dollar zu. Experten hatten vorher nur 215 Millionen Dollar prognostiziert. Für das Gesamtjahr wird weiter ein währungsbereinigtes Umsatzplus von über acht Prozent auf mehr als 11,1 Milliarden Dollar erwartet.
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