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Raucherentwöhnungsprojekt für Schwangere braucht neue Geldgeber

Mittwoch, 5. August 2009

Hamburg – Klaus Schäfer, Vizepräsident der Ärztekammer Hamburg, bedauert das Ende des Projekts zur Raucherentwöhnung von Schwangeren und jungen Eltern „Pateras“ (Proaktive Telefonberatung Rauchen und Schwangerschaft – Säuglingszeit).

„Rauchen in der Schwangerschaft ist äußerst schädlich für Mutter und Kind. Aus ärztlicher Sicht ist jede Hilfe zu begrüßen, die dazu führt, dass junge Mütter das Rauchen aufgeben“, so der Kammervize.

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Drei Jahre lang hatten die Hamburger Krankenkassen hatten das Modellprojekt finanziert .In dieser Zeit wurden interessierte Frauen angerufen und über einen längeren Zeitraum in ihrem Bemühen unterstützt, von der Zigarette zu lassen. Die Erfolgsquote lag bei knapp 50 Prozent und damit in ähnlicher Höhe wie Raucherentwöhnungskurse.

„Die telefonische Beratung war ein gutes Angebot für Frauen, die sich vielleicht schämen, in einen Raucherentwöhnungskurs zu gehen“, so Schäfer. Er hofft nun, dass sich nach Ende der Modellphase doch noch eine dauerhafte Möglichkeit der Finanzierung findet. © hil/aerzteblatt.de

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