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AOK Bayern: Altenheimbewohner profitieren von Pflegenetzwerken

Donnerstag, 6. August 2009

München – Im AOK-Pflegenetz betreute Pflegeheimbewohner benötigen rund 33 Prozent weniger Krankenhausbehandlungen als nicht eingeschriebene Heimbewohner. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung der AOK Bayern hervor. „Das Ergebnis zeigt, dass die Vernetzung von Pflegeheim, Ärzten und Klinik die medizinische Versorgung und in der Folge die Lebensqualität der Pflegebedürftigen deutlich verbessert hat“, so Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern.

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Nach der Studie wird in Bayern durchschnittlich jeder Heimbewohner einmal pro Jahr ins Krankenhaus eingeliefert. Im Pflegenetz bleibt dies jedem Dritten erspart. „Das verdanken wir der verstärkten Präsenz der Pflegenetzärzte in den Heimen und der engeren Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten“, unterstreicht Platzer. Weitere medizinische und wirtschaftliche Verbesserungen wurden durch die optimierte Versorgung mit Medikamenten erzielt. Insgesamt hat sich die Zufriedenheit der Heimbewohner mit der Betreuung signifikant erhöht.

Die AOK Bayern initiierte 2006 den Zusammenschluss von Leistungserbringern zur ambulanten medizinischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern in einem Netzwerk. Derzeit bilden 73 Pflegeeinrichtungen in sieben bayerischen Städten mit rund 1.800 Bewohnern, rund 160 Ärzte und zehn Krankenhäuser acht AOK-Pflegenetze. © hil/aerzteblatt.de

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