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Schmidt weist Länderkritik an Impfkostenaufteilung zurück

Sonntag, 16. August 2009

Berlin – Bundes­gesundheits­ministerin Ulla Schmidt (SPD) weist die Kritik einiger Bundes­länder an der Finanzierung der Schweinegrippen-Impfung zurück. Schmidt appelliere vielmehr an die Länder, mit Bund und Kassen bei der Bekämpfung der Krankheit an einem Strang zu ziehen, sagte eine Sprecherin des Bundes­gesundheits­ministeriums am Freitag in Berlin.

Der Schutz der Bevölkerung habe absoluten Vorrang. Schmidt warne davor, dass die Diskussion über die Finanzierung in den Vordergrund gestellt werde, auch seien die Länder für den Katastrophenschutz zuständig. Die Sprecherin kündigte Beratungen mit den Ministerpräsidenten über diese Frage an.

Schmidt hatte sich am Donnerstag mit den Kassen auf eine Aufteilung der Impfkosten geeinigt, sodass die Kassen die Impfungen ohne Beitragserhöhungen und Zusatzbeiträge finanzieren können. Die Regelung sieht vor, dass die Kassen die Kosten für die Impfungen für die Hälfte der Bevölkerung übernehmen, den Rest trägt dann der Staat. Über die staatliche Beteiligung sagte sie, wenn es eine hohe Inanspruchnahme der Impfung gäbe, dann müssten die Bundesregierung und auch die Länder ihre „Verantwortung übernehmen“. © ddp/aerzteblatt.de

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adonis
am Samstag, 15. August 2009, 12:15

Schweinegrippe

Ein grandioses Beispiel dafür wie mit Angst Geld gemacht werden kann. Es handelt sich ja letztlich um eine stinknormale Grippe, mit der Einschränkung, dass wohl junge Erwachsene keine Antikörper haben und kränker werden als Ältere. Man könnte die Antigene auch in eine normale Grippeimpfung mit reinpacken. Aber da verdient man sich ja dann keine goldene Nase. Einer der führenden schwedischen Grippeexperten hat die übertriebenen Reaktionen, die nur Geld kosten, meiner Meinung zu recht kritisiert.

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